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Geschichtliches

Geschichtliches

Die Entwicklung von Ober- und Unterkleidung

Gehen wir in die früheste Zeit unserer Zeitrechnungsära zurück.

Im Christlichen Bereich zur Zeit Adam und Eva.

Beide erfreuten sich ihrer vollkommenen Unverhülltheit.

Erst nach dem Sündenfall, der Verführung durch die Schlange den Apfel zu essen, wurden sie sich Ihrer Nacktheit bewusst und bedeckten ihre Scham wie es heißt mit Feigenblättern.

So entstanden lt. Christentum die ersten Wäschestücke.

Die Urmenschen fertigten sich aus den ihnen zur Verfügung stehenden Materialien wie Blattwerk, Rinde sowie Häute und Felle von erlegten Tieren sich Lendenschurze an, welche ständig getragen wurden. Sie sollten besonders ihre Genitalien vor Verletzungen und Kälte schützen.

So wurde auch hier der Grundstein jeglicher Kleidung gelegt. Als Unterwäsche konnte man sie allerdings erst dann nennen, wenn noch etwas drüber getragen wurde. So kleideten sich Menschen im höheren Stand mit 2 Wäscheteilen um sich so besser non der niedrigeren Kaste ab zu heben. Die obere Kleidung wurde aus besserem Material gefertigt und wurde mit Stickereien und Verzierungen gearbeitet.

Im antiken Griechenland wurde eine Brustbinde aus weichen Leder, das sogenannte Strophium entwickelt, welche um die Brust geschnürt wurde, um den Busen vorteilhaft anzuheben. Man kann es schon als einen BH bezeichnen.
Dieser verbreitete sich bis ins römische Reich. Auch hier wurde diese Brustbinde von den Damen höherer Klasse getragen.
Als Slip Ersatz verwendete man damals das Subligaculum. Dieses war ein Tuch, welches zwischen den Beinen gezogen wurde. Das vordere Ende im Genitalbereich und das hintere Ende im Gesäßbereich wurden hierzu hochgeklappt und an den Hüften verknotet. Darüber trugen beide Geschlechter die Tunika, welche je nach Klassenstand mehr oder minder verziert war. Mit der laufe Zeit wurden von den römischen Frauen mehrere Tunika übereinander zu tragen. Die unterste wurde "Tunica Intima" genannt und erfüllte den Zweck eines Unterrocks.

In unseren Breiten herrschte eher eine untewäschelose Zeit. Im frühen Mittelalter wurde gar keine Unterwäsche getragen. Erst im späten Mittelalter wurde eine Art Unterhemd aus Leinenstoff gefertigt. Das sogenannte Langhemd wurde für Frauen bis zu den Füssen gefertigt, während die Männer das Hemd bis über das Gesäß trugen. Es wurde Tagsüber über die Oberkleidung getragen und nachts diente es als Nachthemd. Männer zogen zu dieser Zeit ihre langen Hemden zwischen den Beinen und ersetzten somit die Unterhose.
Erst später entwickelte sich die erste Form einer Unterhose, die Bruche. Sie wurde ausschließlich nur von wenigen Männern getragen.
Erst in den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts brachte eine Erfindung des Wäscherherstellers Schiesser Bewegung in die triste Welt der Miederwaren. Durch ein neues Verfahren war es möglich, die Hemdschöße, die nach hinten durch die Beine gerafft wurden, mit Knöpfen zu befestigen. Nun dauerte es nicht mehr lange, bis man den Prototyp des heute gebräuchlichen Damen- und Herrenslips erfunden hatte. 1876 stattete die preußische Armee ihre Soldaten mit der neuen Baumwoll-Unterwäsche, die Trikotage genannt wurde, aus. Ein wahrer Boom setzte in diesem Wirtschaftszweig ein. Unterwäsche wurde nun als praktisch und schick angesehen.
Frauen trugen im Allgemeinen erst ab dem frühen 19. Jh. Unterhosen. Diese waren bis um 1900 im Schritt offen. Erst mit der Reformbewegung setzten sich geschlossene Unterhosen für Frauen durch.

Das im Schritt offene Beinkleid und der Anstandsrock wurden schon um 1878 durch das geschlossene Reformbeinkleid und das Hemdbeinkleid abgelöst und die Zahl der Unterröcke auf einen reduziert. Zunehmende sportliche Betätigung von Frauen förderte die Reformkleidung, da bodenlange Röcke und Korsetts ganz eindeutig nicht zum Radfahren, Tennis oder zur Gymnastik taugten.